Mongolische Antworten

Rita Renata Kullmann

Mongolische Antworten

Für immer verändert

 

Erschienen: 15. Mai 2009

320 Seiten, 2 Karten

8 Seiten Farbfotos, 40 s/w Abbildungen

Taschenbuch mit Schutzumschlag 

CHF 18.00, € 15.00 (D, A)

ISBN 978-3-033-01991-1 

Feedbacks

Über 1000 Bücher verkauft! Häufigste

Rückmeldung:

 

„SEHR SPANNEND

GESCHRIEBEN.“

 

"In Ihrem Buch fand ich eine Ehrlichkeit, wie ich sie kaum einmal in einem christlichen Buch gefunden habe. Sie haben eine Gabe, wunderschön treffend zu formulieren. Mit welchem Respekt Sie dem fremden Land begegneten ist eindrücklich." 

 

(Iris Beck, Schweiz, 2010)

Zur Autorin

Rita Renata Kullmann-Haas lebte mit ihrer Familie von 1991 bis 2003 in der Mongolei und wohnt seither wieder in der Schweiz, wo sie viele Jahre als interkulturelle Mitarbeiterin tätig war. 1996 veröffentlichte sie in der Mongolei ihr erstes Buch, die umfassende Mongolian Grammar. 2006 folgte das Lehrbuch für Anfänger Ich lerne Mongolisch. Nach einem Autoren-Fernstudium schrieb sie während dreier Jahre an ihrer Auto-biografie Mongolische Antworten.

Darin beschreibt sie mit spirituellem Tiefgang und anschaulichem Humor unter anderem ihre Pioniererlebnisse in China (1982, 1984-85) und der Mongolei. Tagebucheinträge, Brief-auszüge und zahlreiche Fotos machen dieses Buch zu einem interessanten Zeugen jener asiatischen Zeitgeschichte. 

Inhalt

Prolog: Wo bleibst du, Gott?  

Westmongolei, Sommer 1993 

Die 30-jährige Mutter zweier kleiner Kinder wird mit geplatztem Blinddarm ins Krankenhaus in Ulaangom eingeliefert. Doch wo sind die Chirurgen, die operieren sollten? Kommt das Flugzeug aus der Hauptstadt noch rechtzeitig?  

Teil 1: Wer bist du, Gott?  

Thun, Schweiz, 1960-1980

Die todkranke Patientin schaut zurück auf ihr Leben, auf ihre Kindheit und Jugendzeit in Thun, auf ihre Suche nach Wahrheit und Lebenssinn und auf ihre Begegnung mit Jesus Christus, durch den sie erfährt, wie Gott ist und wie lieb er jeden einzelnen Menschen hat. 

Teil 2: Was möchtest du, Gott?  

Berner Oberland, Schweiz, 1980-1984 

Nun beginnen spannende Jahre, in denen die junge Lehrerin lernt, wofür Gottes Herz schlägt und wie Er seine Kinder führt. Ritas Weg zeichnet sich langsam ab. Auf einer Reise durchs neu geöffnete China 1982 legt Gott ihr Asien ans Herz. Zwei Jahre später geht‘s los Richtung Innere Mongolei ...

Teil 3: Wie führst du, Gott?  

Innere Mongolei, China, 1984-1985   

Rita genießt das Studentenleben an der Universität in Hohhot, wird dort als Vertreterin der Schweiz gesehen, paukt Mongolisch und verliebt sich in einen deutschen Mitstudenten. Als ganze Gruppe durchreisen sie in den Semesterferien Chinas Weiten und erleben allerlei Schönes, aber auch Haarsträubendes. Dabei knistert es immer mehr zwischen den Verliebten ...

Teil 4: Wann sendest du uns, Gott? 

Europa mit Blick in die Mongolei, 1986-1991

Zurück in der Schweiz wird geheiratet. Das junge Paar möchte auch weiterhin unter den Mongolen leben und bereitet sich im Glauben, dass Gott die kommunistische Volksrepublik Mongolei öffnen wird, auf einen längeren Aufenthalt dort vor. Das beinhaltet vor allem Weiterbildung und Studium der mongolischen Kultur. Aber auch Networking mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt. Finanziell erlebt die junge Familie, wie Gott immer irgendwie für sie sorgt. 

Teil 5: Wozu das alles, Gott?  

Ulaanbaatar, Mongolei, 1991-1993

Erstaunlich ehrlich schildert Rita die Phasen des Kulturschocks, die sie durchläuft und nimmt den Leser mit hinein in die Spannungsfelder zwischen schweizerischem Perfektionismus und mongolischer Gelassenheit. Inmitten eines totalen Wirtschafts- und Gesellschaftsumbruchs versucht Familie Kullmann zu überleben und sich in Ulaanbaatar zurechtzufinden. Es entstehen wertvolle Kontakte zur Bevölkerung und immer wieder Möglichkeiten, mit Freunden über ihren Glauben an Gott zu reden. Doch die desillusionierten Kommunisten, deren Vorfahren bereits schamanistische und buddhistische Lehren ausprobiert haben, wollen – wenn schon, denn schon – vor allem eins: einen gelebten Glauben, der sich im Alltag bewährt, in die Freiheit führt und die Mongolen endlich Mongolen sein lässt. Für Familie Kullmann ist es deshalb – bevor sie eine Kirche gründen – unerlässlich, aufs Land zu fahren, um Land und Leute und deren Kultur noch besser kennenzulernen. Und da passiert es: 1700 km entfernt von der Hauptstadt, mitten im Nirgendwo der westmongolischen Steppe platzt Ritas Blinddarm ...

Epilog: Deshalb! 

Lesen Sie selber, was dieses Deshalb zu bedeuten hat!